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  1. Blogbeiträge/

Flackerfrei - aus AC wird DC

·426 Wörter·2 min·
 Author
Autor
Nico
Technik-guru
Inhaltsverzeichnis

Upgrade für die Beleuchtung
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Die Stimmung auf der Anlage steht und fällt mit dem Licht. Doch während Alfred das hochfrequente Flimmern unserer LED-Beleuchtung (Bahnsteige, Häuser, Gleisfeld) kaum wahrnahm, hat es mich tierisch genervt. Das Problem: Unsere Basis sind die robusten Märklin-Lichttransformatoren (Art. Nr. 6001). Diese liefern zuverlässig 16V Wechselspannung (AC) – eigentlich ideal, wäre da nicht das 50Hz-Flackern der modernen LEDs.

Warum flackert es überhaupt?
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Unser Strom aus dem Trafo wechselt 50-mal pro Sekunde die Richtung (50 Hz). Eine LED leuchtet aber nur, wenn der Strom in die “richtige” Richtung fließt. Das bedeutet, sie schaltet sich eigentlich 50-mal pro Sekunde aus und wieder ein. Während Alfred das vielleicht noch als “statisches Licht” wahrnimmt, registrieren empfindliche Augen diese kurzen Dunkelphasen als unruhiges Flimmern.

Warum nicht einfach neue Netzteile?
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Ein kompletter Umstieg auf DC-Netzteile kam nicht infrage. Warum funktionierende, kraftvolle Märklin-Trafos entsorgen? Wir wollten die vorhandene Infrastruktur nutzen, aber das Ausgangssignal “glätten”.

Die Lösung: Brückengleichrichter von Schönwitz
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Wir haben uns für die Brückengleichrichtermodule von Modellbahn Schönwitz entschieden. Diese kleinen Bausteine sind die perfekte Brücke zwischen der AC-Welt von Märklin und der DC-Anforderung der LEDs.

Die Brückengleichrichter wandeln mittels Dioden und einem Pufferkondensator die Wechselspannung in eine gleichmäßige Gleichspannung um. Das Ergebnis ist ein absolut ruhiges, stehendes Licht.

Bild von Netzteil und Schaltdecoder sowie die Brückengleichrichter für zwei Bereiche
Netzteil und Schaltdecoder sowie die Brückengleichrichter für zwei Bereiche

Clever geplant: Lastverteilung & DIY-Faktor
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Wir haben nicht einfach einen großen Gleichrichter für alles genommen, sondern mehrere Module über die Anlage verteilt. Das hat handfeste Vorteile:

  1. Wärmeentwicklung: Da Gleichrichter bei hoher Last warm werden können, halten wir die thermische Belastung pro Modul niedrig, indem wir die Verbraucher (Häuser vs. Gleisfeld) aufteilen.

  2. Sicherheit: Wir überlasten die einzelnen Bauteile nicht und erhöhen die Lebensdauer der Elektronik unter der Platte.

Budget-Tipp: Um die Kosten im Rahmen zu halten, haben wir uns für die Bausätze entschieden. Die Module selbst zusammenzulöten spart nicht nur Geld, sondern sorgt auch für das gute Gefühl, die Technik auf der eigenen Anlage von Grund auf zu kennen. Ein paar Lötpunkte später waren die Module einsatzbereit.

Fazit
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Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Beleuchtung auf der Anlage ist nun absolut flackerfrei und erzeugt eine völlig neue Atmosphäre. Die LEDs leuchten gleichmäßig und ruhig – genau so, wie es sein sollte. Dank der cleveren Lastverteilung auf mehrere Module bleibt alles schön kühl, und die Lebensdauer der Elektronik wird maximiert.

Ein netter Nebeneffekt: Auch bei Videoaufnahmen gibt es nun kein Flackern mehr – früher ein ständiges Problem bei Aufnahmen mit dem Smartphone. Und die LEDs leuchten durch die Gleichspannung sogar noch etwas heller als zuvor am Wechselstrom-Trafo.